Schloss-Apotheke Plön

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Berufsbilder

Der Beruf des Apothekers
hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert.

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die Herstellung von Arzneimitteln im Apothekenlabor und die Abgabe an die Patienten in der "Offizin" die Hauptaufgabe der Pharmazeuten.

Mit der Zeit wurden immer mehr Arzneimittel industriell hergestellt, wir nennen sie heute Fertigarzneimittel. Mittler-
weile nehmen diese einen Anteil von weit mehr als 90% ein.

Man kann vielleicht sagen, dass der Apotheker früher ein wissenschaftlich ausge-
bildeter Handwerker war, heute aber die "Software", also die Beratung rund um das Arzneimittel im Vordergrund steht.


Unser Leitbild

Das Wohl der Patienten und Kunden steht bei uns im Mittelpunkt.

Es ist unser Ziel, sie schnell und zuverlässig mit den benötigten Arzneimitteln in höchstmöglicher Qualität zu versorgen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ver-
sorgungsqualität ist die Beratung. Diese erstreckt sich nicht nur auf die Linderung und Heilung von Erkrankungen, sondern bezieht die Beratung zur Gesundheits-
vorsorge und Körperpflege mit ein.

In unserer Apotheke finden die Patienten und Kunden ein umfassendes Angebot rund um das Thema Gesundheit.

Dirk Krüger Ihr Apotheker für Allgemeinpharmazie

Berufsgruppen

... übernimmt nach der Apothekenbetriebsordnung folgende pharmazeutische Aufgaben:

  • Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln
  • Information und Beratung über Arzneimittel
  • Bei krankenhausversorgenden Apotheken: Überprüfung der Arzneimittelvorräte in Krankenhäusern.

Berufsbilder

  • Apotheker
  • Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA)
  • Personen in Ausbildung zum Apotheker oder zur PTA

... sind alle anderen in der Apotheke Beschäftigten, also vor allem pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte und Apothekenhelfer.

Bei pharmazeutischen Aufgaben darf nicht-pharmazeutisches Personal nur begrenzt herangezogen werden. So ist beispielsweise die Unterstützung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln gestattet. Die Hauptaufgabe des nicht-pharmazeutischen Personals liegt aber im betriebswirtschaftllichen Bereich.

Berufsbilder

  • Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA)
  • Apothekenhelfer
  • Personen in Ausbildung zur PKA

Moderne Berufsbilder

in der Apotheke

Die Apothekerin / Der Apotheker

  • hat mindestens vier Jahre Pharmazie an einer Universität studiert sowie ein Jahr praktische Ausbildung absolviert und erlangt nach bestandener staatlichen sog. „Pharmazeutischen Prüfung“ auf Antrag die Approbation ( staatliche Zulassung ), die ihn / sie berechtigt, in diesem Beruf zu arbeiten
  • ist auf Grund seiner / ihrer Ausbildung der Fachmann / die Fachfrau für Arzneimittel
  • findet Tätigkeitsfelder in öffentlichen Apotheken, in Krankenhausapotheken, in der Bundeswehr, im öffentlichen Dienst oder der pharmazeutischen Industrie
  • kann sich in den entsprechenden Bereichen weiterbilden und die Bezeichnung Fach- apotheker / Fachapothekerin erlangen

( z.B. Fachapotheker/in für Allgemeinpharmazie analog der Fachärzte für Allgemeinmedizin, Fachapotheker/in für Krankenhauspharmazie u.a. )

  • darf eine Haupt- und bis zu drei Filialapotheken selbständig betreiben und ist für deren ordnungsgemäßen Betrieb und damit für die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln verantwortlich
  • hat eine entscheidende Funktion in der Beratung der Patienten und Angehöriger anderer Heilberufe über die Wirkung, Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen von Arzneimitteln
  • ist verpflichtet, im Rahmen eines Qualitätsmanagements und nach Vorschriften der „Guten Pharmazeutischen Praxis“ qualitativ einwandfreie Arzneimittel individuell anzufertigen
  • stellt im Nacht- und Sonntagsdienst die Arzneimittelversorgung sicher

Die pharmazeutisch-technische Assistentin /
Der pharmazeutisch-technischeAssistent

  • erhält nach einer zweijährigen fachschulischen Ausbildung und einem halbjährigen Praktikum in einer Apotheke auf Antrag die staatliche Erlaubnis, in diesem Beruf zu arbeiten
  • gehört in der Apotheke zum sog. „Pharmazeutischen Personal“ und darf unter der Aufsicht einer Apothekerin / eines Apothekers pharmazeutische Tätigkeiten weitgehend selbstständig ausführen. Dazu gehören die Prüfung von Ausgangsstoffen im Apothekenlabor, die Herstellung, Prüfung, Abgabe und Beratung über Arzneimittel, sofern der Apothekenleiter / die Apothekenleiterin ihm/ihr diese Aufgaben übertragen hat.

Die letztendliche Verantwortung verbleibt bei der Apothekerin / dem Apotheker.

Die pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte /
Der pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte

  • erlangt nach einer dreijährigen betrieblichen Ausbildung ( „Azubi“ ) und bestandener Abschlussprüfung vor der Apothekerkammer die Erlaubnis zur Ausübung dieses Berufes
  • darf in der Apotheke trotz des in der Berufsbezeichnung enthaltenen Begriffes pharmazeutische Tätigkeiten nicht ausführen
  • ist zuständig für alle nicht-pharmazeutischen Tätigkeiten, z.B. in der Warenbewirtschaftung (Bestellungen, Wareneingänge ), Pflege des Warenlagers, Optimierung des Wareneinkaufs (Sicherstellung einer hohen Lieferfähigkeit mit einem möglichst „schlanken“ Warenlager )
  • kann im Rahmen fachspezifischer Zusatzqualifikationen Beratungen z.B. in der Kosmetik und Körperpflege übernehmen
  • führt Gespräche mit Außendienstmitarbeitern und beauftragt ggf. Direktbestellungen bei Herstellern
  • ist für die Präsentation der Waren und die Schaufenstergestaltung zuständig u.v.m.